Wasserspender in der Objektplanung: So integrieren Planer moderne Trinkwasserlösungen
Die Trinkwasserversorgung ist ein zentrales Element jedes modernen Gebäudes – ob Bürokomplex, Klinik, Schulgebäude oder öffentliches Verwaltungszentrum. Wer als Planer oder Einrichter heute zukunftssichere Gebäude gestaltet, kommt an einer durchdachten Wasserspender-Integration nicht mehr vorbei. Leitungsgebundene Wasserspender sind längst kein Zusatz mehr, sondern ein Bestandteil der modernen Gebäudetechnik.
Warum Wasserspender in der Objektplanung frühzeitig berücksichtigt werden sollten
Viele Planungsfehler entstehen, weil Trinkwasserlösungen erst nachträglich – also nach dem Rohbau oder sogar nach der Inneneinrichtung – eingebaut werden. Das führt zu höheren Installationskosten, technischen Kompromissen und oft zu ästhetisch unbefriedigenden Lösungen.
Wer hingegen Wasserspender bereits in der Planungsphase integriert, profitiert von:
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Optimaler Leitungsführung – Frischwasserzuleitung und Abwasserableitung werden von Anfang an eingeplant, ohne nachträgliche Schlitze oder sichtbare Leitungen
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Besserer Raumaufteilung – Stand-, Wand- oder Zapfsäulen-Wasserspender können optimal im Grundriss positioniert werden (z. B. Flur, Pausenraum, Empfangsbereich, Kantine)
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Kosteneffizienz – Installationsarbeiten sind bei Rohbau deutlich günstiger als nachträgliche Eingriffe in Wände und Böden
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Normgerechter Planung – insbesondere bei öffentlichen Gebäuden gelten Anforderungen nach DIN EN 806 und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die in der Planung berücksichtigt werden müssen
Welche Wasserspender-Typen eignen sich für welche Gebäudeart?
Nicht jede Trinkwasserlösung passt zu jedem Gebäude. Die Wahl des richtigen Modells hängt von Nutzerzahl, Raumstruktur und Nutzungsart ab.
Stand-Wasserspender
Ideal für: Großraumbüros, offene Flächen, Empfangsbereiche, Kantinen
Der Stand-Wasserspender der SPRING PROFESSIONAL Reihe von W & S Verpflegungswelt ist flexibel aufstellbar und benötigt lediglich einen Frischwasseranschluss sowie einen Abfluss. Er eignet sich ideal für Flächen mit hohem Personenaufkommen und bietet wahlweise stilles, gekühltes oder prickelndes Wasser.
Wand-Wasserspender
Ideal für: Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Verwaltungsgebäude, Produktionsbetriebe
Der Wand-Wasserspender spart Bodenfläche und ist besonders hygienisch, da er berührungslos oder mit einfacher Bedienung genutzt werden kann. In Schulen und Kliniken ist er eine der meistgeplanten Lösungen, da er vandalismussicher und langlebig ist.
Tisch-Wasserspender
Ideal für: Kleinbüros, Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Einzelbüros
Für Bereiche mit weniger Nutzern oder begrenztem Platz bietet der Tisch-Wasserspender eine kompakte Lösung. Er kann auf jeder Arbeitsfläche oder einem speziellen Unterschrank installiert werden.
Zapfsäulen-Wasserspender
Ideal für: Designorientierte Büros, Empfangsbereiche, Premium-Umgebungen
Die elegante Zapfsäule fügt sich harmonisch in moderne Innenarchitektur ein und setzt zugleich ein Statement in Sachen Nachhaltigkeit und Qualität.
Bistro-Wasserspender
Ideal für: Betriebskantinen, Gastronomie, Produktionsbetriebe, Mensen
Robuste Konstruktion für den Dauerbetrieb – der Bistro-Wasserspender ist auf hohe Durchflussmengen ausgelegt und eignet sich besonders für Bereiche, in denen viele Personen gleichzeitig versorgt werden müssen.
Technische Anforderungen für Planer: Was muss eingeplant werden?
Damit ein leitungsgebundener Wasserspender korrekt und normgerecht eingebaut werden kann, müssen Planer folgende technische Punkte berücksichtigen:
1. Frischwasseranschluss
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KaltWasseranschluss DN 15 (¾ Zoll) oder DN 10 (⅜ Zoll), je nach Modell
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Wasserqualität gemäß TrinkwV (Trinkwasserverordnung) vorausgesetzt
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Mindestanströmdruck: 2,5 – 5 bar (modellabhängig)
2. Abwasserableitung
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DN 40 Abfluss in unmittelbarer Nähe empfohlen (max. 1,5 m)
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Bei Wand-Wasserspendern: Einplanung im Vorwandinstallationssystem möglich
3. Elektroanschluss
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230 V / 50 Hz Schukosteckdose erforderlich
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Stromverbrauch: ca. 150–400 W je nach Modell und Ausstattung (Kühlung, Kohlensäure, Heißwasser)
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Ggf. separate Absicherung für Nassräume einplanen
4. Filteranlage und Hygienesystem
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Integration eines Wasserfiltersystems (z. B. Aktivkohle- oder Umkehrosmosefilter) bereits in der Planung berücksichtigen
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Platzbedarf für Filterschrank oder Unterflureinbau einkalkulieren
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Optionaler Einbau der OZON-HYGIENEBOX von W & S Verpflegungswelt zur automatischen Desinfektion der Leitungen
5. CO₂-Versorgung (bei Modellen mit Sprudelwasser)
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CO₂-Flaschen-Lagerung in belüftetem Raum einplanen (ADR-Vorschriften beachten)
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Verbindungsleitung zum Gerät: max. 10 m empfohlen
Hygiene- und Normvorschriften, die Planer kennen müssen
Bei öffentlichen und halböffentlichen Gebäuden gelten strenge Hygieneanforderungen an die Trinkwasserversorgung. Planer, die Wasserspender einplanen, sollten folgende Regelwerke kennen:
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DIN EN 806 – Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen
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DVGW-Arbeitsblatt W 551 – Anforderungen an die Temperaturhaltung zur Verhinderung von Legionellenwachstum
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Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001/2023) – Grenzwerte für Mikrobiologie und Chemie
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VDI 6023 – Hygiene in Trinkwasserinstallationen
W & S Verpflegungswelt bietet professionelle Beratung für Planer und Einrichter, um sicherzustellen, dass alle installierten Trinkwasserlösungen normgerecht sind und die geltenden Hygienestandards erfüllen.
Nachhaltigkeit als Planungskriterium: Warum leitungsgebundene Systeme punkten
Nachhaltigkeit ist in der modernen Gebäudeplanung kein optionales Extra mehr, sondern ein zentrales Kriterium – besonders bei BREEAM-, DGNB- oder LEED-zertifizierten Projekten.
Leitungsgebundene Wasserspender leisten hier einen messbaren Beitrag:
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Kein Plastikabfall durch Wasserflaschen – ein Büro mit 50 Mitarbeitern spart bis zu 12.000 Plastikflaschen pro Jahr
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Geringerer CO₂-Fußabdruck durch entfallende Logistik und Produktion von Einwegflaschen
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Weniger Lageraufwand – keine Paletten mit Mineralwasser mehr notwendig
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Nachweisbare Einsparungen durch optionalen Einsatz von TapWatch, dem Nachhaltigkeits-Monitoring-Tool von W & S Verpflegungswelt
Für DGNB- oder BREEAM-Projekte können diese Daten als Nachhaltigkeitsbeitrag in der Dokumentation ausgewiesen werden.
Planung für verschiedene Gebäudetypen: Praxisbeispiele
Bürokomplex (500 Mitarbeiter)
Empfehlung: 4–6 Stand-Wasserspender SPRING PROFESSIONAL (Stilles/Gekühltes/Sprudelwasser), verteilt auf Etagen und Pausenräume, kombiniert mit Kaffeevollautomaten UNO PERFETTO 3.0 Touch in der Kantine. Filteranlage zentral im Technikraum, CO₂-Lagerung in belüfteter Nische.
Schulgebäude (600 Schüler)
Empfehlung: 6–10 Wand-Wasserspender auf Fluren und in Pausenbereichen. Normgerechte Installation nach DIN EN 806, automatische Hygienespülung in schulfreien Phasen über die OZON-HYGIENEBOX.
Klinik / Pflegeeinrichtung (200 Betten)
Empfehlung: Kombination aus Wand-Wasserspendern in Patientenbereichen und Tisch-Wasserspendern in Arztzimmern und Stationsbüros. Leitungsgebundene Versorgung nach DVGW W 551 mit regelmäßigen Wartungsintervallen durch W & S Verpflegungswelt Servicetechniker.
Hotel (150 Zimmer)
Empfehlung: Zapfsäulen-Wasserspender im Empfangsbereich und Lobby, Bistro-Wasserspender im Frühstücksbereich, FruitFix-Getränkespender für aromatisierte Getränke. Kaffeevollautomat UNO PERFETTO 2.0 oder 3.0 Touch im Frühstücksraum.
So unterstützt W & S Verpflegungswelt Planer und Einrichter
W & S Verpflegungswelt begleitet Planungsbüros, Architekten und Inneneinrichter von der ersten Konzeptidee bis zur Inbetriebnahme:
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✅ Individuelle Beratung für Neubau, Umbau und Sanierung
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✅ CAD-Unterlagen und technische Datenblätter für alle Geräte auf Anfrage
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✅ Normgerechte Planung nach TrinkwV, DIN EN 806 und DVGW W 551
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✅ Installation und Inbetriebnahme durch geschulte Servicetechniker
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✅ Wartungsverträge und Hygieneservice für dauerhaft einwandfreien Betrieb
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✅ Persönliche Ansprechpartner für Rückfragen während der gesamten Planungsphase
Fazit: Frühe Planung = bessere Ergebnisse
Wer Wasserspender bereits in der frühen Planungsphase einbezieht, spart Kosten, vermeidet technische Kompromisse und schafft eine zukunftssichere, hygienische und nachhaltige Trinkwasserversorgung für das gesamte Gebäude. Mit dem richtigen Partner – und dem richtigen Produkt – wird die Trinkwasserversorgung zum echten Mehrwert für Nutzer, Betreiber und Bauherrn.
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